“Ausschreibung an Linzer Uni rechtlich bedenklich!”
FPÖ lehnt Quotenregelungen und Diskriminierung jeglicher Art ab =
Für den Landesparteiobmann der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner „ist die Ausschreibung für drei Universitätsassistentinnen an der Linzer Universität rechtlich äußerst bedenklich.“ Bewerbungen von Männern seien nicht erwünscht, weil die Linzer Uni Frauen in der Forschung fördern möchte. „Gegen Frauenförderung ist nichts einzuwenden, aber nicht auf eine rechtlich bedenkliche und diskriminierende Art und Weise“, betonte der FPÖ-Landesparteiobmann. ****
Die FPÖ lehne Quotenregelungen und Diskriminierung jeglicher Art ab. „Quoten sind zutiefst undemokratisch und ungerecht. Bei Ausschreibungen und Postenbesetzungen muss es darum gehen, die besten Köpfe zu finden - ungeachtet von Herkunft, Religion und Geschlecht“, so Haimbuchner.
„Mit einer derartig offenen Diskriminierung tut man den Frauen und der Frauenpolitik nichts Gutes, man schürt lediglich Ressentiments. Mit Transparenz und Gleichbehandlung erreicht man mehr als mit selektiver Bevorzugung“, betonte Haimbuchner abschließend. (schluss) bt