“Keine Ausbildungspflicht bis 18, sondern mehr Flexibilität!”
Zudem müssen Deutschkenntnisse verstärkt eingefordert werden =
„Ein klares Nein“ kommt vom Landesparteiobmann-Stellvertreter der FPÖ Oberösterreich, Landesrat Dr. Manfred Haimbuchner zum Vorschlag von VP-Landeshauptmann Pühringer, die Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr zu verlängern: „Dieser Vorschlag geht an allen Problemen in Bezug auf nicht ausgebildete Jugendliche und Jugendarbeitslosigkeit vorbei. Mit Paukenschlägen und leerer Ankündigungspolitik darf die Bildungspolitik nicht betrieben werden.“ ****
Haimbuchner verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass vielmehr schlechte Deutschkenntnisse und starre Lehrverträge die Probleme darstellen. „Allein in unserem Bundesland Oberösterreich gibt es 10.000 außerordentliche Schüler. Das sind Schüler, die die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschen und daher dem Unterricht nicht ausreichend folgend können. Für diese wird es in weiterer Folge beinahe unmöglich, einen Lehrplatz zu finden und eine Lehre zu absolvieren. Wir müssen deshalb von den Eltern verstärkt das Lernen und Erlernen der deutschen Sprache einfordern. Wenn notwendig, muss dies auch über Sanktionen im Bereich von Sozial- und Fördergelder erfolgen“, so der FPÖ-Landesrat.
„Anstatt diese Vorschläge aufzugreifen und auch umzusetzen, wird heimischen Schülern schon in der Volksschule Türkisch beigebracht – wie nun von der FPÖ aufgedeckt. Das ist der falsche Weg: Die heimischen Kinder sollen nicht Türkisch lernen, sondern die Migranten Deutsch.“ Zudem spreche sich die FPÖ für eine flexiblere Lehrausbildung aus. „Mittels eines Modulsystems soll ein flexibler Praktikumsvertrag zwischen Unternehmer und Lehrling über drei Jahre abgeschlossen werden. Es ist zielführender, die Rahmenbedingungen für bessere Ausbildung und Lehrplätze zu schaffen als einfach eine Ausbildungspflicht vorzuschreiben“, bekräftigte Haimbuchner abschließend. (schluss) bt