“Schwerpunkt Sanierung vor übertriebenen Kennzahlen!”
FPÖ bereitet Initiative gegen übertriebene Energiekennzahlen vor =
“Die neue freiheitliche Führung setzt im Bereich der Verringerung der Energiekosten ihren Schwerpunkt auf die Sanierung. Beim Altbaubestand der Gebäude aus den Jahren 1945 bis 1980 können die Energiekennzahlen von 200 KW/h auf 50 KW/h gesenkt werden. Das hat einen deutlich positiveren Effekt für unsere Umwelt als übertriebene Energiekennzahlen”, erklärte heute FPÖ-Wohnbaulandesrat Dr. Manfred Haimbuchner. ****
“Die Bedenken der Bauwirtschaft hinsichtlich der Energiekennzahlen für den Neubau werden durch die FPÖ ernst genommen. Eine Absenkung der Vorgaben für den geförderten Neubau von 45 KW/h auf 36 KW/h, wie in der Vereinbarung zwischen Bund und Ländern vorgesehen, bzw. sogar auf 30 KW/h, wie in der oberösterreichischen Eigenheimverordnung vorgesehen, würde bedeuten, dass nur mehr Niedrigstenergiehäuser, also Passivhäuser, gefördert werden,” so der FPÖ Landesrat weiter.
“Dies würde zu einer Monopolstellung eines energiesparenden Typs per Verordnung führen. Die FPÖ spricht sich ebenso wie die Wirtschaft dagegen aus. Außerdem kann nur eine Einsparung von 15 KW/h erreicht werden, im Gegensatz zu Einsparungen von bis 150 KW/h bei thermischer Sanierung. Die FPÖ bereitet daher eine Initiative vor, um die übertriebenen Energiekennzahlen zu verhindern und begrüßt die Verhandlungsbereitschaft der ÖVP im Interesse der heimischen Bauwirtschaft und der heimischen Bürger”, schloss Haimbuchner.